Hier spenden 13. Februar 2019

Cornelia Mehrkens unterstützt Trauerland seit zwei Jahrzehnten – seit Ende letzten Jahres wieder im Vorstand des Vereins. Eine Aufgabe, die sie bereits früher schon wahrgenommen hat.

1. Sie sind seit Anfang an bei Trauerland dabei. Was hat sich in Ihren Augen in den letzten zwanzig Jahren am meisten verändert?

Die größte Veränderung gab es meines Erachtens in der Vielzahl der Arbeitsbereiche. Dadurch, dass Trauerland im Laufe der zwanzig Jahre enorm gewachsen ist, sind auch sehr viele verschiedene Arbeitsbereiche dazu gekommen. Am Anfang lag der Schwerpunkt in der Trauerarbeit und der Öffentlichkeitsarbeit, um bekannt zu werden und sich über Spenden finanzieren zu können. Heute liegt natürlich der Schwerpunkt immer noch bei der Trauerarbeit und der Finanzierung, aber hinzugekommen sind die Ehrenamtskoordination, die Spenderpflege, die Botschafterbetreuung, um nur einige zu nennen. Ich hoffe noch immer auf die große Veränderung, dass der Verein Standbeine findet, mit denen diese wichtige Arbeit sicher finanziert werden kann.

2. Seit Ende letzten Jahres sind Sie wieder im Vorstand. Welche Aufgaben kommen jetzt auf Sie zu?

Die Aufgaben werden vielfältig sein. Wichtig ist, glaube ich, in der Vorstandsarbeit immer einen guten Überblick zu behalten, Zusammenhalt zu schaffen und ständig in einem guten Austausch zu sein zwischen allen Arbeitsbereichen und natürlich immer die finanzielle Lage im Blick zu behalten. Aus meiner anfänglichen Vorstandsarbeit bei Trauerland weiß ich, es müssen viele wichtige Entscheidungen getroffen werden. Auch dafür ist es wichtig, einen regelmäßigen Austausch zu haben. Für mich wird es zwar eine Herausforderung sein, da ich ja auch noch berufstätig bin, aber ich nehme diese Herausforderung an und werde meine Vorstandskollegen in all diesen Bereichen unterstützen. Viel wert ist ja auch die Zusammenarbeit mit dem Vereinsrat, der als Bindeglied zwischen Mitglieder und Vorstand für einen guten Austausch sorgt und damit die Vorstandsarbeit unterstützt.

3. Ganz persönlich: was bedeutet Ihnen Trauerland?

Der Verein Trauerland und seine Arbeit liegen mir sehr am Herzen. Da ich auch beruflich mit Kindern arbeite, kenne ich die Wichtigkeit dieser Institution. Immer wieder werden auch Kinder mit dem Tod und der Trauer konfrontiert und brauchen ihren Raum zur Trauer. Den bietet Trauerland und mit dem Konzept ist Trauerland einzigartig und über 20 Jahre erfolgreich. Hier arbeiten viele tolle Menschen, die sich für diese wichtige Arbeit einsetzen und das unterstütze ich jetzt seit 20 Jahren und werde es auch weiterhin tun. Wenn ich dann in Rente bin, kann ich mir auch vorstellen, in den Gruppen tätig zu werden.