Hier spenden 14. Dezember 2020

Rund 2,5 Kilometer liegen zwischen den alten und den neuen Trauerlandräumen an der Schwachhauser Heerstraße. Diesen Weg legte das Vorstandsteam des Vereins am vergangenen Donnerstag mit Lichtern bestückt zurück. „Für uns war es der Abschluss von dem alten und der symbolische Beginn eines neuen Trauerland-Kapitels“, sagt Simin Zarbafi-Blömer, geschäftsführender Vorstand des Vereins.

Seit Dezember arbeiten am neuen Standort in Horn das pädagogische und das kaufmännische Team Trauerlands gemeinsam unter einem Dach. „Das hatten wir uns schon lange gewünscht“, so Zarbafi-Blömer.

Da der Verein aufgrund der derzeitigen Lage nicht mit den Familien, Ehrenamtlichen, FreundInnen und UnterstützerInnen den Einzug in die neuen Räume feiern konnte, wollte Trauerland mit einer kleinen Lichter-Aktion entlang der Schwachhauser Heerstraße den Weg zum neuen Standort leuchten und zugleich ein bisschen Licht und Zuversicht bringen.

So standen verteilt entlang des Weges immer mal wieder Trauerland-Familien und Ehrenamtliche des Vereins mit Windlichtern. Auch manch Geschäft oder Privathaushalt hatte ein Licht ins Fenster oder vor die Tür gestellt. „Es war schön, wie uns die Menschen mit ihren Kerzen und Lichtern den Weg geleuchtet haben“, erzählt Trauerland-Gründerin Beate Alefeld-Gerges.

Darüber hinaus setzte sich das Lichtzeichen auch im Netz fort: Einige Ehrenamtliche und Trauerland-UnterstützerInnen posteten von daheim unter dem Hashtag #Lichtzeichen bei Facebook und Instagram ihre Kerzen, Gedanken und guten Wünsche. „Das hat uns sehr berührt“, sagt Alefeld-Gerges. „Wir hoffen, dass diese Lichter auch anderen Freude und Helligkeit bringen.“

Foto v.l.n.r. Angekommen am neuen Standort: Beate Alefeld-Gerges, Cornelia Mehrkens, Simin Zarbafi-Blömer.

Mit einem Lichtzeichen zum neuen Standort