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Weihnachtsspendersiegel 2020

Für alle die eine „Spenden statt Schenken“-Aktion planen oder unsere Arbeit mit Ihrer Weihnachtsspende unterstützen möchten:

Auch in diesem Jahr haben wir wieder ein Weihnachtsspenderlogo, das wir unseren Unterstützern gern zur Verfügung stellen.

Sprechen Sie uns einfach an! Ihr Fundraising-Team

Trauerland zieht um

Bereits seit längerer Zeit wünschen wir uns einen Ort in Bremen, an dem das pädagogische und das kaufmännische Team unter einem Dach vereint arbeiten können. Bislang lag die Geschäftsstelle in Bremen-Walle und die Gruppen- und Beratungsräume in Schwachhausen. „Trauerland ist in den letzten Jahren sehr gewachsen und es ist an beiden Standorten eng geworden“, sagt Simin Zarbafi-Blömer, geschäftsführender Vorstand. „Auch ist die Arbeit von zwei Standorten aus kräftezerrend und für viele Abläufe erschwerend“.

Dies wird sich jetzt bald ändern: Trauerland hat ein kleines Haus zur Miete gefunden, in dem beide Teams Platz haben. „Das haben wir wieder einmal der Strahlkraft unseres Botschafters Thomas Schaaf zu verdanken“, erläutert Zarbafi-Blömer. Ende letzten Jahres erzählte er in einem Interview bei Radio Bremen Eins unter anderem auch von diesem Anliegen Trauerlands. Daraufhin wurde dem Verein ein entsprechendes Haus angeboten. „Wir sind glücklich und dankbar über diese tolle Möglichkeit und freuen uns, mit der Vermieterin eine neue Unterstützerin gewonnen zu haben.“

Nachdem nun über alle behördlichen Anträge und Auflagen positiv entschieden wurde und die Umbauarbeiten starten können, freuen wir uns, mitteilen zu können, dass der neue Bremer Trauerland-Standort ab 1. Dezember 2020 in der Schwachhauser Heerstraße 268a, 28359 Bremen sein wird.

Neben der zentralen Lage mit Straßenbahn-Haltestelle vor der Tür freut sich Simin Zarbafi-Blömer auch über den Garten, der zu dem Haus gehört. „Bei gutem Wetter stellt er eine zusätzliche Option für unsere Kindertrauergruppen dar.“

Danke an die Beisheim Stiftung

Die Prof. Otto Beisheim Stiftung aus München unterstützt zwei unserer Kindertrauergruppen sowie den Treff junger Erwachsener für zwei Jahre. Wir danken herzlich für den engagierten Einsatz.

 

trauerland bildung startet

Mit trauerland bildung geben wir die Erfahrung aus zwei Jahrzehnten Trauerbegleitung von Kindern und Jugendlichen weiter. Neben Seminaren und Workshops ist auch die Ausbildung zur systemischen Kinder- und Jugendtrauerbegleitung Teil des Programms.

Schon als sie Trauerland 1999 gründete, war es die Vision von Beate Alefeld-Gerges: Ein Bildungszentrum im Nordwesten, das Menschen befähigt, Kinder und Jugendliche qualifiziert in ihrer Trauer zu begleiten. Bereits kurz nach der Gründung von Trauerland begann Alefeld-Gerges an Türen von Beratungsstellen und Schulen zu klopfen, um zum einen ihren Verein bekannt zu machen und zum anderen, um in Vorträgen über das Tabuthema Kindertrauer aufzuklären. Stieß die Sozialpädagogin anfangs noch auf taube Ohren und skeptische Blicke, stieg die Nachfrage nach Vorträgen und Seminaren seit 2008 stetig an.

Heute hält ein mehrköpfiges Team Seminare, Workshops und Vorträge ab, um Mitarbeitern von Polizei, Feuerwehr, Schulen oder Kindergärten, aber auch allen anderen Interessierten für das Thema zu sensibilisieren und im Umgang mit Betroffenen zu qualifizieren.

Unter trauerland bildung hat der Verein diese Angebote nun gebündelt, um die Erfahrung aus zwei Jahrzehnten Trauerbegleitung von Kindern und Jugendlichen weiterzugeben. Das bewährte Angebot von Seminaren, Workshops und Vorträgen wird jetzt ergänzt durch Online-Seminare, die eine Teilnahme ortsungebunden ermöglichen und erste Einblicke in die Trauerarbeit geben. Das erste Online-Seminar findet im November statt.

Besonders stolz ist Alefeld-Gerges auf die einjährige Ausbildung zur systemischen Kinder- und Jugendtrauerbegleitung, die im Februar an den Start geht. „Die Ausbildung war immer ein großes Ziel von mir, das ich unbedingt verwirklichen wollte. Heute – dank der Förderung der Skala-Initiviative – und nach über einem Jahr Konzeptarbeit, bin ich glücklich, diesen Traum in Erfüllung gehen zu sehen.“

Für alle, die sich für die Ausbildung zur systemischen Kinder- und Jugendtrauerbegleitung interessieren, findet am 6. November 2020 eine kostenlose Informationsveranstaltung in den Räumlichkeiten des Vereins statt (Schwachhauser Heerstr. 268A, 28359 Bremen).

Alle Informationen rund um das Angebot von trauerland bildung finden Sie unter www.trauerland-bildung.de oder telefonisch unter 0421-696 672-19.

Danke für ein Jahrzehnt voller Unterstützung

In diesen Tagen gibt es ein ganz besonderes Jubiläum zu begehen: Seit genau zehn Jahren gehören Alfred und Annegret Hartz zu unseren Unterstützern.

Seit einem Jahrzehnt organisiert Alfred Hartz jedes Jahr im August im Golfclub Lesmona ein Benefizturnier. Die Charity-Veranstaltung mit Versteigerung bildet dabei stets den Abschluss des jährlichen Spendenmarathons, den der ehemalige Kriminalbeamte mit Unterstützung seiner Frau durchführt.

Denn bevor in Bremen-Nord für den guten Zweck Bälle geschlagen werden, geht das Ehepaar Hartz auf Spendensammlung von großen und kleinen Dingen, von Firmen- und Privatspenden, die am Ende dem Lilge-Simon-Stift und Trauerland zu Gute kommen.

Manches sammelt Hartz dabei sprichwörtlich von Hand ein, wie zum Beispiel verloren gegangene Golfbälle auf dem Gelände des Golfclubs Lesmona, die er gesäubert und sortiert günstig verkauft. Dazu kommen Schläger- und Spielzeugbörsen. Kurzum: es ist eine äußerst zeitintensive Aufgabe, der sich die beiden mit großem Engagement und Überzeugung Jahr für Jahr widmen.

Auch in diesem Jahr ist – trotz der Erschwernisse durch die Corona-Pandemie – der stolze Betrag von 7.900 Euro für Trauerland zusammengekommen. Wir bedanken uns von Herzen bei Annegret und Alfred Hartz für ihren unermüdlichen Einsatz!

Foto (v.l.n.r.): Yvonne Ritzmann (Trauerland), Alfred Hartz.

Corona-Schutzmaßnahmen sorgen für lange Wartelisten für die Kindertrauergruppen bei Trauerland

In wenigen Tagen geht die Schule in Bremen wieder los und auch unsere Kindertrauergruppen starten wieder. Doch den tatsächlichen Bedarf an Gruppenplätzen kann Trauerland aufgrund der geltenden Abstandsregeln derzeit nicht auffangen.

Die Vorbereitungen für den Start der Kindergruppen nach den Ferien laufen bei Trauerland auf Hochtouren. Eigentlich ein Grund zur Freude. Doch in diesem Sommer sieht Trauerland-Gründerin Beate Alefeld-Gerges dem Wiederbeginn der Gruppen mit gemischten Gefühlen entgegen: Aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen können die Gruppen nur in reduziertem Umfang stattfinden. „Aktuell haben wir Wartelisten für die Schnuppertermine zum Einstieg in die Trauergruppen bis März 2021“, sagt Alefeld-Gerges. Dazu stehen noch rund ein Dutzend Kinder auf der Liste, die bereits beim Kennlerntag dabei waren und nun auf einen freien Platz warten. „Es ist schwer, die Familien, die sich in Notsituationen befinden, so lange vertrösten zu müssen, aber wir haben schlichtweg nicht genug Platz für größere Gruppen unter Berücksichtigung der Abstandsregeln.“

Normalerweise ist in einer Gruppe Platz für bis zu 13 Kinder. Im Moment dürfen die Gruppen nur zur Hälfte gefüllt werden. Neben der räumlichen Situation kommt es auch im personellen Bereich zu Engpässen. Zurzeit kann der Verein nur mit etwa der Hälfte seiner Ehrenamtlichen arbeiten. Viele des angestammten Teams gehören zur Risikogruppe oder möchten unter den bestehenden Umständen ihre Tätigkeit ruhen lassen.

„Wir befinden uns in einem Spannungsfeld zwischen der Gewährleistung der körperlichen und der seelischen Gesundheit“, schildert Alefeld-Gerges. Mehrere Studien[1] aus dem Frühsommer weisen auf die hohen psychischen Belastungen von Kindern und Jugendlichen im Zusammenhang mit der Corona-Krise hin. Kinder und Jugendliche, die sich durch den Verlust eines nahen Menschen ohnehin in einer Ausnahmesituation befinden, fühlen sich in der Regel besonders isoliert.

Während des Lockdowns haben wir den Kontakt zu den Familien telefonisch gehalten und Videos mit Übungen erstellt, die dabei helfen, das Gefühlschaos zu sortieren. Ein vollwertiger Ersatz zu den Gruppentreffen ist das jedoch nicht. „Viele der betroffenen Familien waren unheimlich erleichtert, als kleine Gruppentreffen im Juni wieder möglich waren“, schildert die pädagogische Leitung des Vereins. Doch der Bedarf ist deutlich größer Trauerland unter den gegebenen Umständen auffangen kann. “Das ist eine Situation für die wir keine Lösung haben“, so Alefeld-Gerges. „Schließlich lassen sich physische und psychische Gesundheit nicht gegeneinander abwägen.“

Ins Horn der Befürworter schneller Lockerungen der Hygienemaßnahmen will der Verein daher nicht stoßen. Vielmehr möchte Trauerland für die besonderen Bedürfnisse junger Menschen mit Verlusterfahrung sensibilisieren, da Kinder und Jugendliche zu den größten Verlierern der Krise gehören.

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[1] COPSY (Corona und Psyche), UKE Hamburg, Juli 2020
JuCo-Studie, Forschungsverbund „Kindheit – Jugend – Familie in der Corona-Zeit“ vom Institut für Sozial- und Organisationspädagogik an der Stiftung Universität Hildesheim und dem Institut für Sozialpädagogik und Erwachsenenbildung an der Universität Frankfurt in Kooperation mit der Universität Bielefeld, Mai 2020

Kindergruppen in Bremen und Oldenburg starten wieder – Gruppenangebot in Verden noch nicht wieder möglich

Zum Schulbeginn starten auch unsere Kindertrauergruppen in Bremen und Oldenburg wieder unter Einhaltung der geltenden Schutz- und Hygienemaßnahmen.

Schutz- und Hygienemaßnahmen in den Trauergruppen

Am Standort Verden ist es uns derzeit noch nicht wieder möglich unsere Gruppentreffen anzubieten. Wenn eine Wiedereröffnung hier absehbar ist, werden wir es an dieser Stelle vermelden.

Schutz- und Hygienemaßnahmen in den Kindertrauergruppen

In unseren Kindertrauergruppen gibt es für alle Teilnehmenden – dazu gehören die Kinder und Jugendlichen, die Angehörigen sowie die ehren- und hauptamtlichen MitarbeiterInnen – zum Schutz vor dem Corona-Virus folgende Hygienemaßnahmen zu beachten:

Voraussetzungen für die Gruppenteilnahme

Die Gruppen können aktuell nur in kleinerem Rahmen als gewohnt angeboten werden. Es können nur angemeldete Personen teilnehmen. Voraussetzung für die Gruppenteilnahme ist zudem, dass die Teilnehmenden gesund sind und in den letzten 14 Tagen nicht in Kontakt mit einer infizierten Person standen. Personen, die einer Risikogruppe angehören, raten wir ab, an der Gruppe teilzunehmen.

Abstandsregelung

Alle Teilnehmenden sollten möglichst in allen Situationen mindestens 1,5 m Abstand zueinander halten. Dies gilt auch beim Betreten und/oder Verlassen der Räumlichkeiten.


Mund- und Nasenschutz

Da das Einhalten des Abstandes im Kontext der Kinder- und Jugendgruppen nicht immer zu gewährleisten ist, müssen alle Teilnehmenden ab sechs Jahren Mund und Nase bedecken, um die Wahrscheinlichkeit einer Infizierung anderer durch Tröpfchen zu verringern. Kinder, Jugendliche und Erwachsene bringen möglichst ihren eigenen Mundschutz mit und nehmen diesen in jedem Fall wieder mit. Trauerland hält Mundschutze für den Bedarfsfall bereit. In einer Gesprächsrunde mit Abstand der Stühle von 1,5 m untereinander kann für die Dauer der Runde der Mundschutz abgenommen werden.

Hygienemaßnahmen

Alle Teilnehmenden waschen sich vor den Gruppen mindestens 30 Sekunden lang mit Wasser und Seife die Hände. Gleiches gilt nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten und nach dem Toilettengang. Beim Niesen oder Husten ist darauf zu achten, dass möglichst viel Abstand gehalten wird. Außerdem sollte in ein anschließend zu entsorgendes Papiertaschentuch oder die Armbeuge geniest oder gehustet werden. Das Berühren des Gesichtes mit den Händen sollte vermieden werden.

Verzehr

In den Kinder- und Jugendgruppen kann derzeit kein Essen angeboten werden und es können keine mitgebrachten Speisen verzehrt werden. Getränke bringen sich die Teilnehmenden bitte selber mit.

Ankommen und Verlassen der Räumlichkeiten

Die Angehörigen bringen ihre Kinder zeitversetzt in die Räumlichkeiten der Kindergruppe und begeben sich dann schnellstmöglich in den Angehörigenraum. Dabei muss zu anderen Personen der Mindestabstand von 1,5 m eingehalten werden. Es ist außerdem darauf zu achten, dass die Garderobe der Kinder und Jugendlichen mit größtmöglichem Abstand aufgehängt wird. Beim Verlassen der Räumlichkeiten gilt dasselbe wie für das Ankommen in den Räumen.

Verdachtsfälle

Zeigt einer der Teilnehmenden Symptome wie Geruchs- oder Geschmacksstörung, Fieber, Husten oder Halsschmerzen, sollte umgehend ein Arzt oder eine Ärztin konsultiert und Trauerland informiert werden.

Adressen dokumentieren

Trauerland lässt sich von allen, die sich in den Trauerland Räumen aufhalten, die Adressen und Telefonnummern geben, damit im Falle eines Verdachtsfalls die Rückverfolgung möglich ist. Diese Daten werden drei Wochen aufbewahrt und dann vernichtet.

Bürgermeister Bovenschulte zu Besuch bei Trauerland

Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte hat am Mittwoch, den 22. Juli 2020 Trauerland in den Gruppenräumen in Schwachhausen besucht. Der SPD-Politiker nahm sich viel Zeit, um mit den Mitarbeitern über ihre Arbeit ins Gespräch zu kommen.

„Kennen Sie eigentlich Trauer?“ Mit diesen Worten lud Thomas Schaaf, langjähriger und engagierter Botschafter von Trauerland, im Herbst letzten Jahres Bürgermeister Bovenschulte in der Talkshow WESER-Strand ein, mit ihm gemeinsam den Verein zu besuchen und das Tabu Tod zu brechen. Nun ist der Politiker der Einladung gefolgt.

Interessiert ließ er sich an diesem Vormittag die Räumlichkeiten zeigen und sprach mit Vereinsgründerin Beate Alefeld-Gerges über die Besonderheiten der Trauerarbeit mit Kindern und Jugendlichen und die Angebote des Vereins.

Im Anschluss erörterte Bovenschulte gemeinsam mit dem Vereinsvorstand und Thomas Schaaf Möglichkeiten zur finanziellen Unterstützung des Vereins, der sich seit nunmehr 20 Jahren fast ausschließlich durch Spenden finanziert. „Wir danken Herrn Bovenschulte für die mitgebrachte Zeit und freuen uns sehr, dass er den Wert unserer Arbeit für die Stadt Bremen und ihre Menschen erkennt“, sagt Simin Zarbafi-Blömer, geschäftsführender Vorstand von Trauerland, im Anschluss des Gesprächs.

 

Personen auf dem Foto (v.l.n.r.): Beate Alefeld-Gerges (pädagogische Leitung Trauerland), Andreas Bovenschulte, Magda Ehmke (Vereinsrat Trauerland), Thomas Schaaf, Simin Zarbafi-Blömer (geschäftsführender Vorstand Trauerland)

Danke an die Firmen mhprint und wenig werbung

Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Firmen mhprint und wenig werbung für die Erstellung, den Druck und die Anbringung unserer tollen neuen Außenwerbung in Oldenburg. Das Ergebnis ist super geworden und wir freuen uns sehr über unsere nun viel bessere Sichtbarkeit in der Innenstadt.

Vielen Dank für die klasse Unterstützung!