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Vorübergehende Gruppenschließungen bis 14.02.2021 verlängert

Aufgrund der aktuellen Lage sind unsere Kinder und Jugendtrauergruppen in Bremen, Oldenburg und Verden sowie der Treff für junge Erwachsene bis zum 14.02.2021 geschlossen.

Zudem können unsere geplanten Ehrenamtsveranstaltungen (Info-Abend und Schulungen) im Januar und Februar nicht stattfinden.

Wir hoffen sehr, dass wir nach dem Lockdown bald wieder unsere Trauergruppen anbieten können. Auch für ehrenamtlich Interessierte sind neue Termine in Planung. Neue Entwicklungen hierzu werden wir an dieser Stelle vermelden.

Unser Beratungstelefon bleibt weiterhin jeden Werktag unter der Nummer 0421/69 66 72 80 erreichbar.

 

 

Tipps für Kinder und Angehörige auf Info-Portal „Corona und Du“

Homeschooling, Kontaktbeschränkungen, Verunsicherung: Gerade Kinder und Jugendliche belasten die Auswirkungen der Corona-Pandemie oft erheblich. Unterstützung bietet bereits seit vergangenem Jahr das Infoportal „Corona und Du“. Hier können sich Kinder und Jugendliche Rat und Anregungen holen, um gut durch diese besondere Zeit zu kommen.

Nun wurde das Portal um einen Bereich für Eltern erweitert, der den erwachsenen Familienmitgliedern Praxistipps zur Stärkung der psychischen Gesundheit ihrer Kinder bietet.

Hier geht es zu dem Portal

„Corona und Du“ ist ein Projekt der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des LMU Klinikums München in Partnerschaft mit der Beisheim Stiftung.

Trauerland gewinnt Swiss Life Förderpreis 2020

Jedes Jahr zeichnet die Swiss Life Stiftung für Chancenreichtum und Zukunft drei gemeinnützige Organisationen aus, die sich mit ihrer Arbeit für Bildung und Chancengleichheit einsetzen.

In diesem Jahr gehört Trauerland zu den Gewinnern. Neben dem Preisgeld in Höhe von 15.000 Euro freuen wir uns auch über den kleinen Film, den die Stiftung über Trauerland gedreht hat. Herzlichen Dank dafür!

Förderfilm Trauerland bei YouTube

Ein Lichtzeichen als Neubeginn am neuen Standort

Rund 2,5 Kilometer liegen zwischen den alten und den neuen Trauerlandräumen an der Schwachhauser Heerstraße. Diesen Weg legte das Vorstandsteam des Vereins am vergangenen Donnerstag mit Lichtern bestückt zurück. „Für uns war es der Abschluss von dem alten und der symbolische Beginn eines neuen Trauerland-Kapitels“, sagt Simin Zarbafi-Blömer, geschäftsführender Vorstand des Vereins.

Seit Dezember arbeiten am neuen Standort in Horn das pädagogische und das kaufmännische Team Trauerlands gemeinsam unter einem Dach. „Das hatten wir uns schon lange gewünscht“, so Zarbafi-Blömer.

Da der Verein aufgrund der derzeitigen Lage nicht mit den Familien, Ehrenamtlichen, FreundInnen und UnterstützerInnen den Einzug in die neuen Räume feiern konnte, wollte Trauerland mit einer kleinen Lichter-Aktion entlang der Schwachhauser Heerstraße den Weg zum neuen Standort leuchten und zugleich ein bisschen Licht und Zuversicht bringen.

So standen verteilt entlang des Weges immer mal wieder Trauerland-Familien und Ehrenamtliche des Vereins mit Windlichtern. Auch manch Geschäft oder Privathaushalt hatte ein Licht ins Fenster oder vor die Tür gestellt. „Es war schön, wie uns die Menschen mit ihren Kerzen und Lichtern den Weg geleuchtet haben“, erzählt Trauerland-Gründerin Beate Alefeld-Gerges.

Darüber hinaus setzte sich das Lichtzeichen auch im Netz fort: Einige Ehrenamtliche und Trauerland-UnterstützerInnen posteten von daheim unter dem Hashtag #Lichtzeichen bei Facebook und Instagram ihre Kerzen, Gedanken und guten Wünsche. „Das hat uns sehr berührt“, sagt Alefeld-Gerges. „Wir hoffen, dass diese Lichter auch anderen Freude und Helligkeit bringen.“

Foto v.l.n.r. Angekommen am neuen Standort: Beate Alefeld-Gerges, Cornelia Mehrkens, Simin Zarbafi-Blömer.

Mit einem Lichtzeichen zum neuen Standort

Danke an Prange Edelstahl

Jedes Jahr tätigt die Firma Prange Edelstahl eine Weihnachtsspende für einen Verein. In diesem Jahr geht das Geld an Trauerland. Die Empfehlung kam von einer Mitarbeiterin, die selbst einmal mit ihrem Kind eine unsere Kindertrauergruppen besucht hat. Herzlichen Dank dafür!

Trauerland ist umgezogen: Verein leuchtet den Weg zu dem neuen Standort in Horn

In diesen  Tagen haben wir unsere neuen Räume in Horn bezogen. Mit einer kleinen Lichteraktion entlang der Schwachhauser Heerstraße wollen wir am 10.12.2020 den Weg zum neuen Standort leuchten.

Endlich unter einem Dach – mit dem neuen Bremer Trauerland-Standort in der Schwachhauser Heerstr. 268 a in 28359 Bremen-Horn geht ein lang gehegter Traum in Erfüllung: das pädagogische und das kaufmännische Team können nun an einem Ort gemeinsam arbeiten. „Am liebsten würden wir alle Familien, alle Ehrenamtlichen, alle UnterstützerInnen und alle interessierten BremerInnen einladen, das neue Haus mit uns zu feiern, aber aufgrund der aktuellen Lage ist das in naher Zukunft natürlich nicht möglich“, sagt Simin Zarbafi-Blömer, geschäftsführender Vorstand Trauerlands.

Aus diesem Grund hat sich das Trauerland-Team etwas anderes einfallen lassen: Mit einer Art Lichterkette entlang der Schwachhauser Heerstraße von den alten Gruppen- und Beratungsräumen bei der Nummer 63 a bis zu dem neuen Trauerland-Haus mit der Nummer 268 a will der Verein den Weg zum neuen Standort leuchten. „Viele unserer Ehrenamtlichen haben uns in den letzten Wochen und Monaten gefragt, wie sie uns beim Umzug unterstützen können“, erläutert Beate Alefeld-Gerges, Trauerland-Gründerin. „Doch das war aufgrund der Kontaktbeschränkungen nicht umzusetzen. Daher möchten wir mit dieser kleinen Aktion ein Lichtzeichen setzen in einer Zeit, in der wir alle ein bisschen Zuversicht gebrauchen können.“

Am Donnerstag, den 10. Dezember werden einige der haupt- und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen sowie der Trauerland-Familien entlang der rund 2,5 km langen Strecke zwischen 16.30 – 17.30 Uhr Teelichter hochhalten, während das Vorstands-Team bepackt mit den letzten Kleinigkeiten aus den alten Räumen den Weg zu dem neuen Trauerland-Standort zurücklegt. „Es haben bereits einige Geschäfte angekündigt, ein Licht ins Fenster zu stellen“, berichtet Zarbafi-Blömer. „Vielleicht gelingt es uns, ein kleines Lichtzeichen zu setzen.“

Einen Tag der offenen Tür soll es – so es die allgemeine Lage wieder zulässt – im kommenden Jahr geben.

Trauerland zieht um

Bereits seit längerer Zeit wünschen wir uns einen Ort in Bremen, an dem das pädagogische und das kaufmännische Team unter einem Dach vereint arbeiten können. Bislang lag die Geschäftsstelle in Bremen-Walle und die Gruppen- und Beratungsräume in Schwachhausen. „Trauerland ist in den letzten Jahren sehr gewachsen und es ist an beiden Standorten eng geworden“, sagt Simin Zarbafi-Blömer, geschäftsführender Vorstand. „Auch ist die Arbeit von zwei Standorten aus kräftezerrend und für viele Abläufe erschwerend“.

Dies wird sich jetzt bald ändern: Trauerland hat ein kleines Haus zur Miete gefunden, in dem beide Teams Platz haben. „Das haben wir wieder einmal der Strahlkraft unseres Botschafters Thomas Schaaf zu verdanken“, erläutert Zarbafi-Blömer. Ende letzten Jahres erzählte er in einem Interview bei Radio Bremen Eins unter anderem auch von diesem Anliegen Trauerlands. Daraufhin wurde dem Verein ein entsprechendes Haus angeboten. „Wir sind glücklich und dankbar über diese tolle Möglichkeit und freuen uns, mit der Vermieterin eine neue Unterstützerin gewonnen zu haben.“

Nachdem nun über alle behördlichen Anträge und Auflagen positiv entschieden wurde und die Umbauarbeiten starten können, freuen wir uns, mitteilen zu können, dass der neue Bremer Trauerland-Standort ab 1. Dezember 2020 in der Schwachhauser Heerstraße 268a, 28359 Bremen sein wird.

Neben der zentralen Lage mit Straßenbahn-Haltestelle vor der Tür freut sich Simin Zarbafi-Blömer auch über den Garten, der zu dem Haus gehört. „Bei gutem Wetter stellt er eine zusätzliche Option für unsere Kindertrauergruppen dar.“

Danke an die Beisheim Stiftung

Die Prof. Otto Beisheim Stiftung aus München unterstützt zwei unserer Kindertrauergruppen sowie den Treff junger Erwachsener für zwei Jahre. Wir danken herzlich für den engagierten Einsatz.

 

trauerland bildung startet

Mit trauerland bildung geben wir die Erfahrung aus zwei Jahrzehnten Trauerbegleitung von Kindern und Jugendlichen weiter. Neben Seminaren und Workshops ist auch die Ausbildung zur systemischen Kinder- und Jugendtrauerbegleitung Teil des Programms.

Schon als sie Trauerland 1999 gründete, war es die Vision von Beate Alefeld-Gerges: Ein Bildungszentrum im Nordwesten, das Menschen befähigt, Kinder und Jugendliche qualifiziert in ihrer Trauer zu begleiten. Bereits kurz nach der Gründung von Trauerland begann Alefeld-Gerges an Türen von Beratungsstellen und Schulen zu klopfen, um zum einen ihren Verein bekannt zu machen und zum anderen, um in Vorträgen über das Tabuthema Kindertrauer aufzuklären. Stieß die Sozialpädagogin anfangs noch auf taube Ohren und skeptische Blicke, stieg die Nachfrage nach Vorträgen und Seminaren seit 2008 stetig an.

Heute hält ein mehrköpfiges Team Seminare, Workshops und Vorträge ab, um Mitarbeitern von Polizei, Feuerwehr, Schulen oder Kindergärten, aber auch allen anderen Interessierten für das Thema zu sensibilisieren und im Umgang mit Betroffenen zu qualifizieren.

Unter trauerland bildung hat der Verein diese Angebote nun gebündelt, um die Erfahrung aus zwei Jahrzehnten Trauerbegleitung von Kindern und Jugendlichen weiterzugeben. Das bewährte Angebot von Seminaren, Workshops und Vorträgen wird jetzt ergänzt durch Online-Seminare, die eine Teilnahme ortsungebunden ermöglichen und erste Einblicke in die Trauerarbeit geben. Das erste Online-Seminar findet im November statt.

Besonders stolz ist Alefeld-Gerges auf die einjährige Ausbildung zur systemischen Kinder- und Jugendtrauerbegleitung, die im Februar an den Start geht. „Die Ausbildung war immer ein großes Ziel von mir, das ich unbedingt verwirklichen wollte. Heute – dank der Förderung der Skala-Initiviative – und nach über einem Jahr Konzeptarbeit, bin ich glücklich, diesen Traum in Erfüllung gehen zu sehen.“

Für alle, die sich für die Ausbildung zur systemischen Kinder- und Jugendtrauerbegleitung interessieren, findet am 6. November 2020 eine kostenlose Informationsveranstaltung in den Räumlichkeiten des Vereins statt (Schwachhauser Heerstr. 268A, 28359 Bremen).

Alle Informationen rund um das Angebot von trauerland bildung finden Sie unter www.trauerland-bildung.de oder telefonisch unter 0421-696 672-19.

Danke für ein Jahrzehnt voller Unterstützung

In diesen Tagen gibt es ein ganz besonderes Jubiläum zu begehen: Seit genau zehn Jahren gehören Alfred und Annegret Hartz zu unseren Unterstützern.

Seit einem Jahrzehnt organisiert Alfred Hartz jedes Jahr im August im Golfclub Lesmona ein Benefizturnier. Die Charity-Veranstaltung mit Versteigerung bildet dabei stets den Abschluss des jährlichen Spendenmarathons, den der ehemalige Kriminalbeamte mit Unterstützung seiner Frau durchführt.

Denn bevor in Bremen-Nord für den guten Zweck Bälle geschlagen werden, geht das Ehepaar Hartz auf Spendensammlung von großen und kleinen Dingen, von Firmen- und Privatspenden, die am Ende dem Lilge-Simon-Stift und Trauerland zu Gute kommen.

Manches sammelt Hartz dabei sprichwörtlich von Hand ein, wie zum Beispiel verloren gegangene Golfbälle auf dem Gelände des Golfclubs Lesmona, die er gesäubert und sortiert günstig verkauft. Dazu kommen Schläger- und Spielzeugbörsen. Kurzum: es ist eine äußerst zeitintensive Aufgabe, der sich die beiden mit großem Engagement und Überzeugung Jahr für Jahr widmen.

Auch in diesem Jahr ist – trotz der Erschwernisse durch die Corona-Pandemie – der stolze Betrag von 7.900 Euro für Trauerland zusammengekommen. Wir bedanken uns von Herzen bei Annegret und Alfred Hartz für ihren unermüdlichen Einsatz!

Foto (v.l.n.r.): Yvonne Ritzmann (Trauerland), Alfred Hartz.