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Trauerland öffnet die Türen

Wir laden zum Tag der offenen Tür ein: am Mittwoch, den 1. September 2021. Um den neuen Standort in Horn vorzustellen, öffnen wir in der Zeit von 16 bis 19 Uhr die Türen unseres Vereins in der Schwachhauser Heerstraße 268 a, 28359 Bremen.

Seit Ende letzten Jahres ist unser Verein nun schon am neuen Standort in Horn. „Die Pandemie hat es bisher verhindert, uns persönlich vorzustellen. Jetzt haben wir endlich die Gelegenheit, unsere Türen zu öffnen“, berichtet Beate Alefeld-Gerges, Gründerin des Vereins.

Interessierte haben an diesem Tag die Möglichkeit, mehr über das Thema Kindertrauer und das kostenfreie Hilfsangebot von Trauerland zu erfahren. Das Trauerland-Team aus Haupt- und Ehrenamtlichen bietet bei Führungen durch die Räumlichkeiten Einblicke in die verschiedenen Spiel- und Gruppenangebote.

Die einzelnen Bereiche des Vereins stellen sich ebenfalls vor und beantworten Fragen. Neben der beratenden und begleitenden Arbeit des pädagogischen Teams zählen dazu auch die Bereiche, die die inhaltliche Arbeit ermöglichen – das Ehrenamt, Fundraising, Öffentlichkeitsarbeit sowie unser Kompetenzzentrum trauerland bildung.

Wir freuen uns auf Euren Besuch!

Trauerland kostenlos unterstützen mit Online-Shopping

Ab sofort ist Trauerland auf der Website www.bildungsspender.de vertreten. Die Seite bietet zahlreiche Möglichkeiten, unseren Verein kostenlos im Netz zu unterstützen.

Bildungsspender.de zählt zu den großen Charity-Kauf-Plattformen in Deutschland. Das Prinzip: Nutzer kaufen wie gewohnt ein, wählen aber eine Einrichtung aus, die mithilfe des Geldes der Partner finanziell unterstützt wird. Rund 6.000 teilnehmende Shops bieten auf der Plattform die Möglichkeit, Geld für Trauerland zu sammeln – der Einkauf wird dadurch nicht teurer.

So einfach geht’s:

  1. Den Link www.bildungsspender.de/trauerland aufrufen.
  2. Per Suchfeld aus über 6.000 Anbietern wählen.
  3. Shop auswählen und Online-Einkauf abschließen.

Wer es noch einfacher haben möchte, kann auch über die Bildungsspender App einkaufen oder die Browsererweiterung „Shop-Alarm“ nutzen, um teilnehmende Shops bereits in der Suchmaschine auf einen Blick zu sehen. Alle Möglichkeiten, Trauerland durch die Plattform zu unterstützen, könnt ihr hier nachlesen und unter www.bildungsspender.de/trauerland ausprobieren.

Pandemiebedingtes Aus: Trauerland schließt Oldenburger Standort zum 30.09.2021

Trauerland schließt seinen Oldenburger Standort am Schlossplatz zum 30.09.2021. Als spendenfinanzierter Verein reagieren wir damit auf die pandemiebedingt verstärkt unsichere finanzielle Situation.

Seit 2006 hat Trauerland fachpädagogisch fundiert trauernde Kinder und Jugendliche sowie deren Angehörige am Standort Oldenburg beraten und begleitet. Der Rückzug nach 15 Jahren ist ein schwerer Schritt für uns. „Die Auswirkungen der Corona-Pandemie beeinflussen unsere inhaltliche Arbeit bereits seit über einem Jahr. 2021 sind auch die wirtschaftlichen Folgen endgültig bei uns angekommen“, erläutert Simin Zarbafi-Blömer, geschäftsführender Vorstand Trauerlands, den Schritt. „Nach mehr als einem Jahr Pandemie sind die Reserven aufgebraucht, die für den Aufbau des Oldenburger Standorts gedacht waren.“

Mit der Schließung der Außenstelle will Trauerland den Gesamtverein konsolidieren und die Weichen für die Zukunft stellen. „Wir sind sehr traurig, nicht allen Betroffenen die Unterstützung gewähren zu können, die sie benötigen würden, aber in Zeiten, in denen die Wirtschaft, die uns trägt vor noch nicht abzusehenden Verlusten steht, müssen auch wir unser Angebot auf den Prüfstein stellen“, sagt Zarbafi-Blömer.

Betroffene Familien werden bis zu den Sommerferien weiter begleitet

Die Trauergruppen werden noch bis zu den Sommerferien stattfinden. „Wir stehen mit den betroffenen Familien in engem Austausch“, berichtet Beate Alefeld-Gerges, Gründerin und pädagogische Leitung von Trauerland. „Wir überlegen gemeinsam mit ihnen, in welcher Form weitere Unterstützung für sie möglich und gewünscht ist.“

Nach der Eigenbedarfskündigung der Räume im Stadtteil Krusenbusch Ende 2019 konnte Trauerland neue Räume im Zentrum Oldenburgs anmieten, die kürzere Anfahrtswege für die Betroffenen und mehr Sichtbarkeit im öffentlichen Raum versprachen. Doch die geplante Einweihung im März 2020 fiel mit dem ersten Lockdown zusammen. Der große Neustart, der auch die Gewinnung zusätzlicher Förderer für den Standort beinhalten sollte, blieb aus. Mit der Schließung des Oldenburger Standorts zieht Trauerland die Konsequenz aus knapp anderthalb Jahren Pandemie und rückläufigen Spendeneinnahmen.

Ältere Meldungen zum Oldenburger Standort

Trauerland bezieht neue Räume am Schlossplatz

Ein neuer Trauerbaum für den Oldenburger Standort

Ministerpräsident Weil besucht Trauerland Oldenburg

Telefonthema des Monats: Abschiede gestalten

Die Pandemie stellt unseren Alltag seit mehr als 15 Monaten auf den Kopf. Auch Trauern und Abschiednehmen von einem geliebten Menschen sind davon betroffen. Impulse zur Gestaltung von Abschieden und Trauerritualen mit Kindern gibt im Juni das Team von Trauerland für Hilfesuchende am Beratungstelefon.

Trauerlands Fachkräfte beantworten drängende Fragen

Jeden Werktag bietet Trauerland mit seinem Beratungstelefon eine leicht zugängliche Hilfestellung für betroffene Familien in Not und Fachkräfte, die mit dem Thema Kindertrauer konfrontiert werden. Dass die telefonische Trauerbegleitung seit dem vergangenen Jahr einen besonderen Stellenwert eingenommen hat, spüren auch Trauerlands Fachkräfte. „Die Begleiterscheinungen der Pandemie – die Schutzmaßnahmen und Kontaktbeschränkungen – verstärken bei Familien, die einen Verlust verkraften müssen, häufig die Gefühle von Isolation und Überforderung“, berichtet Trauerland-Gründerin Beate Alefeld-Gerges.

Abschiede gestalten unabhängig von der Beerdigung

„Derzeit drehen sich viele der Fragen, die uns am Beratungstelefon erreichen, um das Thema Abschied nehmen in der Pandemie. Daher haben wir überlegt, im Juni am Beratungstelefon einen Schwerpunkt zu diesem Thema zu setzen“, sagt Alefeld-Gerges. „Das Anliegen, das wir damit verbinden ist es, für die Problematik zu sensibilisieren und Betroffenen Mut zu machen, sich Unterstützung zu holen.“

Das Beratungsteam ist werktags unter der Telefonnummer 0421 / 69 66 72 80 zu erreichen. Selbstverständlich steht das Team aus erfahrenen Pädagogen und Psychologen auch in dieser Zeit für alle anderen Fragen und Auskünfte zur Verfügung. Das Angebot ist für Ratsuchende kostenfrei.

Aktuelle Lage: Bremer Gruppenangebote dürfen weiter stattfinden

Wir blicken alle gemeinsam auf ereignisreiche und anstrengende Wochen zurück, die von uns allen eine hohe Flexibilität und Spontaneität erfordert haben. Auch wir bei Trauerland haben immer wieder abgewogen, ob und in welcher Form unsere Gruppenangebote trotz der aktuellen Lage stattfinden können und unsere Maßnahmen angepasst. Dabei bewegen wir uns täglich in einem Spannungsfeld zwischen der Gewährleistung der körperlichen und der seelischen Gesundheit.

Offizielle Genehmigung: Gruppen bleiben geöffnet

Angesichts der bundeseinheitlichen „Notbremse“ und damit verbundenen Inzidenz-Werten haben wir uns an das zuständige Ressort in Bremen gewendet und freuen uns, mitteilen zu können, dass wir eine offizielle Genehmigung von der Senatorin für Gesundheit haben: Wir können unsere Gruppen unter Einhaltung unserer Hygienemaßnahmen offenlassen – und das unabhängig von der „Notbremse“.

Verstärkte Hygienemaßnahmen in den Kinder- und Jugendgruppen

Uns ist es wichtig, dass sich auch weiterhin alle wohl und sicher fühlen können. Deshalb werden ab sofort vor jeder Gruppe alle Mitarbeitenden (Gruppenleitung und Ehrenamtliche) einen Schnelltest durchführen. Auch unsere Gruppengröße bleibt vorerst reduziert. Sollten sich daraus Änderungen für einzelne Gruppen ergeben, werden die Teilnehmenden individuell von den Gruppenleitungen darüber informiert.

Volle Gruppen und lange Wartelisten

Aufgrund der aktuellen Maßnahmen sind unsere Gruppen voll und wir können nur begrenzt neue Kinder aufnehmen. Dadurch verlängert sich derzeit unsere Warteliste. Wir beobachten die Situation weiterhin aufmerksam und freuen uns, wenn wir bald auch wieder neuen Familien einen Einstieg in die Gruppen ermöglichen können.

Tipps für Kinder und Angehörige auf Info-Portal „Corona und Du“

Homeschooling, Kontaktbeschränkungen, Verunsicherung: Gerade Kinder und Jugendliche belasten die Auswirkungen der Corona-Pandemie oft erheblich. Unterstützung bietet bereits seit vergangenem Jahr das Infoportal „Corona und Du“. Hier können sich Kinder und Jugendliche Rat und Anregungen holen, um gut durch diese besondere Zeit zu kommen.

Nun wurde das Portal um einen Bereich für Eltern erweitert, der den erwachsenen Familienmitgliedern Praxistipps zur Stärkung der psychischen Gesundheit ihrer Kinder bietet.

Hier geht es zu dem Portal

„Corona und Du“ ist ein Projekt der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des LMU Klinikums München in Partnerschaft mit der Beisheim Stiftung.

Trauerland gewinnt Swiss Life Förderpreis 2020

Jedes Jahr zeichnet die Swiss Life Stiftung für Chancenreichtum und Zukunft drei gemeinnützige Organisationen aus, die sich mit ihrer Arbeit für Bildung und Chancengleichheit einsetzen.

In diesem Jahr gehört Trauerland zu den Gewinnern. Neben dem Preisgeld in Höhe von 15.000 Euro freuen wir uns auch über den kleinen Film, den die Stiftung über Trauerland gedreht hat. Herzlichen Dank dafür!

Förderfilm Trauerland bei YouTube

Ein Lichtzeichen als Neubeginn am neuen Standort

Rund 2,5 Kilometer liegen zwischen den alten und den neuen Trauerlandräumen an der Schwachhauser Heerstraße. Diesen Weg legte das Vorstandsteam des Vereins am vergangenen Donnerstag mit Lichtern bestückt zurück. „Für uns war es der Abschluss von dem alten und der symbolische Beginn eines neuen Trauerland-Kapitels“, sagt Simin Zarbafi-Blömer, geschäftsführender Vorstand des Vereins.

Seit Dezember arbeiten am neuen Standort in Horn das pädagogische und das kaufmännische Team Trauerlands gemeinsam unter einem Dach. „Das hatten wir uns schon lange gewünscht“, so Zarbafi-Blömer.

Da der Verein aufgrund der derzeitigen Lage nicht mit den Familien, Ehrenamtlichen, FreundInnen und UnterstützerInnen den Einzug in die neuen Räume feiern konnte, wollte Trauerland mit einer kleinen Lichter-Aktion entlang der Schwachhauser Heerstraße den Weg zum neuen Standort leuchten und zugleich ein bisschen Licht und Zuversicht bringen.

So standen verteilt entlang des Weges immer mal wieder Trauerland-Familien und Ehrenamtliche des Vereins mit Windlichtern. Auch manch Geschäft oder Privathaushalt hatte ein Licht ins Fenster oder vor die Tür gestellt. „Es war schön, wie uns die Menschen mit ihren Kerzen und Lichtern den Weg geleuchtet haben“, erzählt Trauerland-Gründerin Beate Alefeld-Gerges.

Darüber hinaus setzte sich das Lichtzeichen auch im Netz fort: Einige Ehrenamtliche und Trauerland-UnterstützerInnen posteten von daheim unter dem Hashtag #Lichtzeichen bei Facebook und Instagram ihre Kerzen, Gedanken und guten Wünsche. „Das hat uns sehr berührt“, sagt Alefeld-Gerges. „Wir hoffen, dass diese Lichter auch anderen Freude und Helligkeit bringen.“

Foto v.l.n.r. Angekommen am neuen Standort: Beate Alefeld-Gerges, Cornelia Mehrkens, Simin Zarbafi-Blömer.

Mit einem Lichtzeichen zum neuen Standort

Trauerland zieht um

Bereits seit längerer Zeit wünschen wir uns einen Ort in Bremen, an dem das pädagogische und das kaufmännische Team unter einem Dach vereint arbeiten können. Bislang lag die Geschäftsstelle in Bremen-Walle und die Gruppen- und Beratungsräume in Schwachhausen. „Trauerland ist in den letzten Jahren sehr gewachsen und es ist an beiden Standorten eng geworden“, sagt Simin Zarbafi-Blömer, geschäftsführender Vorstand. „Auch ist die Arbeit von zwei Standorten aus kräftezerrend und für viele Abläufe erschwerend“.

Dies wird sich jetzt bald ändern: Trauerland hat ein kleines Haus zur Miete gefunden, in dem beide Teams Platz haben. „Das haben wir wieder einmal der Strahlkraft unseres Botschafters Thomas Schaaf zu verdanken“, erläutert Zarbafi-Blömer. Ende letzten Jahres erzählte er in einem Interview bei Radio Bremen Eins unter anderem auch von diesem Anliegen Trauerlands. Daraufhin wurde dem Verein ein entsprechendes Haus angeboten. „Wir sind glücklich und dankbar über diese tolle Möglichkeit und freuen uns, mit der Vermieterin eine neue Unterstützerin gewonnen zu haben.“

Nachdem nun über alle behördlichen Anträge und Auflagen positiv entschieden wurde und die Umbauarbeiten starten können, freuen wir uns, mitteilen zu können, dass der neue Bremer Trauerland-Standort ab 1. Dezember 2020 in der Schwachhauser Heerstraße 268a, 28359 Bremen sein wird.

Neben der zentralen Lage mit Straßenbahn-Haltestelle vor der Tür freut sich Simin Zarbafi-Blömer auch über den Garten, der zu dem Haus gehört. „Bei gutem Wetter stellt er eine zusätzliche Option für unsere Kindertrauergruppen dar.“

trauerland bildung startet

Mit trauerland bildung geben wir die Erfahrung aus zwei Jahrzehnten Trauerbegleitung von Kindern und Jugendlichen weiter. Neben Seminaren und Workshops ist auch die Ausbildung zur systemischen Kinder- und Jugendtrauerbegleitung Teil des Programms.

Schon als sie Trauerland 1999 gründete, war es die Vision von Beate Alefeld-Gerges: Ein Bildungszentrum im Nordwesten, das Menschen befähigt, Kinder und Jugendliche qualifiziert in ihrer Trauer zu begleiten. Bereits kurz nach der Gründung von Trauerland begann Alefeld-Gerges an Türen von Beratungsstellen und Schulen zu klopfen, um zum einen ihren Verein bekannt zu machen und zum anderen, um in Vorträgen über das Tabuthema Kindertrauer aufzuklären. Stieß die Sozialpädagogin anfangs noch auf taube Ohren und skeptische Blicke, stieg die Nachfrage nach Vorträgen und Seminaren seit 2008 stetig an.

Heute hält ein mehrköpfiges Team Seminare, Workshops und Vorträge ab, um Mitarbeitern von Polizei, Feuerwehr, Schulen oder Kindergärten, aber auch allen anderen Interessierten für das Thema zu sensibilisieren und im Umgang mit Betroffenen zu qualifizieren.

Unter trauerland bildung hat der Verein diese Angebote nun gebündelt, um die Erfahrung aus zwei Jahrzehnten Trauerbegleitung von Kindern und Jugendlichen weiterzugeben. Das bewährte Angebot von Seminaren, Workshops und Vorträgen wird jetzt ergänzt durch Online-Seminare, die eine Teilnahme ortsungebunden ermöglichen und erste Einblicke in die Trauerarbeit geben. Das erste Online-Seminar findet im November statt.

Besonders stolz ist Alefeld-Gerges auf die einjährige Ausbildung zur systemischen Kinder- und Jugendtrauerbegleitung, die im Februar an den Start geht. „Die Ausbildung war immer ein großes Ziel von mir, das ich unbedingt verwirklichen wollte. Heute – dank der Förderung der Skala-Initiviative – und nach über einem Jahr Konzeptarbeit, bin ich glücklich, diesen Traum in Erfüllung gehen zu sehen.“

Für alle, die sich für die Ausbildung zur systemischen Kinder- und Jugendtrauerbegleitung interessieren, findet am 6. November 2020 eine kostenlose Informationsveranstaltung in den Räumlichkeiten des Vereins statt (Schwachhauser Heerstr. 268A, 28359 Bremen).

Alle Informationen rund um das Angebot von trauerland bildung finden Sie unter www.trauerland-bildung.de oder telefonisch unter 0421-696 672-19.