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trauerland bildung startet

Mit trauerland bildung geben wir die Erfahrung aus zwei Jahrzehnten Trauerbegleitung von Kindern und Jugendlichen weiter. Neben Seminaren und Workshops ist auch die Ausbildung zur systemischen Kinder- und Jugendtrauerbegleitung Teil des Programms.

Schon als sie Trauerland 1999 gründete, war es die Vision von Beate Alefeld-Gerges: Ein Bildungszentrum im Nordwesten, das Menschen befähigt, Kinder und Jugendliche qualifiziert in ihrer Trauer zu begleiten. Bereits kurz nach der Gründung von Trauerland begann Alefeld-Gerges an Türen von Beratungsstellen und Schulen zu klopfen, um zum einen ihren Verein bekannt zu machen und zum anderen, um in Vorträgen über das Tabuthema Kindertrauer aufzuklären. Stieß die Sozialpädagogin anfangs noch auf taube Ohren und skeptische Blicke, stieg die Nachfrage nach Vorträgen und Seminaren seit 2008 stetig an.

Heute hält ein mehrköpfiges Team Seminare, Workshops und Vorträge ab, um Mitarbeitern von Polizei, Feuerwehr, Schulen oder Kindergärten, aber auch allen anderen Interessierten für das Thema zu sensibilisieren und im Umgang mit Betroffenen zu qualifizieren.

Unter trauerland bildung hat der Verein diese Angebote nun gebündelt, um die Erfahrung aus zwei Jahrzehnten Trauerbegleitung von Kindern und Jugendlichen weiterzugeben. Das bewährte Angebot von Seminaren, Workshops und Vorträgen wird jetzt ergänzt durch Online-Seminare, die eine Teilnahme ortsungebunden ermöglichen und erste Einblicke in die Trauerarbeit geben. Das erste Online-Seminar findet im November statt.

Besonders stolz ist Alefeld-Gerges auf die einjährige Ausbildung zur systemischen Kinder- und Jugendtrauerbegleitung, die im Februar an den Start geht. „Die Ausbildung war immer ein großes Ziel von mir, das ich unbedingt verwirklichen wollte. Heute – dank der Förderung der Skala-Initiviative – und nach über einem Jahr Konzeptarbeit, bin ich glücklich, diesen Traum in Erfüllung gehen zu sehen.“

Für alle, die sich für die Ausbildung zur systemischen Kinder- und Jugendtrauerbegleitung interessieren, findet am 6. November 2020 eine kostenlose Informationsveranstaltung in den Räumlichkeiten des Vereins statt (Schwachhauser Heerstr. 268A, 28359 Bremen).

Alle Informationen rund um das Angebot von trauerland bildung finden Sie unter www.trauerland-bildung.de oder telefonisch unter 0421-696 672-19.

Corona-Schutzmaßnahmen sorgen für lange Wartelisten für die Kindertrauergruppen bei Trauerland

In wenigen Tagen geht die Schule in Bremen wieder los und auch unsere Kindertrauergruppen starten wieder. Doch den tatsächlichen Bedarf an Gruppenplätzen kann Trauerland aufgrund der geltenden Abstandsregeln derzeit nicht auffangen.

Die Vorbereitungen für den Start der Kindergruppen nach den Ferien laufen bei Trauerland auf Hochtouren. Eigentlich ein Grund zur Freude. Doch in diesem Sommer sieht Trauerland-Gründerin Beate Alefeld-Gerges dem Wiederbeginn der Gruppen mit gemischten Gefühlen entgegen: Aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen können die Gruppen nur in reduziertem Umfang stattfinden. „Aktuell haben wir Wartelisten für die Schnuppertermine zum Einstieg in die Trauergruppen bis März 2021“, sagt Alefeld-Gerges. Dazu stehen noch rund ein Dutzend Kinder auf der Liste, die bereits beim Kennlerntag dabei waren und nun auf einen freien Platz warten. „Es ist schwer, die Familien, die sich in Notsituationen befinden, so lange vertrösten zu müssen, aber wir haben schlichtweg nicht genug Platz für größere Gruppen unter Berücksichtigung der Abstandsregeln.“

Normalerweise ist in einer Gruppe Platz für bis zu 13 Kinder. Im Moment dürfen die Gruppen nur zur Hälfte gefüllt werden. Neben der räumlichen Situation kommt es auch im personellen Bereich zu Engpässen. Zurzeit kann der Verein nur mit etwa der Hälfte seiner Ehrenamtlichen arbeiten. Viele des angestammten Teams gehören zur Risikogruppe oder möchten unter den bestehenden Umständen ihre Tätigkeit ruhen lassen.

„Wir befinden uns in einem Spannungsfeld zwischen der Gewährleistung der körperlichen und der seelischen Gesundheit“, schildert Alefeld-Gerges. Mehrere Studien[1] aus dem Frühsommer weisen auf die hohen psychischen Belastungen von Kindern und Jugendlichen im Zusammenhang mit der Corona-Krise hin. Kinder und Jugendliche, die sich durch den Verlust eines nahen Menschen ohnehin in einer Ausnahmesituation befinden, fühlen sich in der Regel besonders isoliert.

Während des Lockdowns haben wir den Kontakt zu den Familien telefonisch gehalten und Videos mit Übungen erstellt, die dabei helfen, das Gefühlschaos zu sortieren. Ein vollwertiger Ersatz zu den Gruppentreffen ist das jedoch nicht. „Viele der betroffenen Familien waren unheimlich erleichtert, als kleine Gruppentreffen im Juni wieder möglich waren“, schildert die pädagogische Leitung des Vereins. Doch der Bedarf ist deutlich größer Trauerland unter den gegebenen Umständen auffangen kann. “Das ist eine Situation für die wir keine Lösung haben“, so Alefeld-Gerges. „Schließlich lassen sich physische und psychische Gesundheit nicht gegeneinander abwägen.“

Ins Horn der Befürworter schneller Lockerungen der Hygienemaßnahmen will der Verein daher nicht stoßen. Vielmehr möchte Trauerland für die besonderen Bedürfnisse junger Menschen mit Verlusterfahrung sensibilisieren, da Kinder und Jugendliche zu den größten Verlierern der Krise gehören.

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[1] COPSY (Corona und Psyche), UKE Hamburg, Juli 2020
JuCo-Studie, Forschungsverbund „Kindheit – Jugend – Familie in der Corona-Zeit“ vom Institut für Sozial- und Organisationspädagogik an der Stiftung Universität Hildesheim und dem Institut für Sozialpädagogik und Erwachsenenbildung an der Universität Frankfurt in Kooperation mit der Universität Bielefeld, Mai 2020

Kindergruppen in Bremen und Oldenburg starten wieder – Gruppenangebot in Verden noch nicht wieder möglich

Zum Schulbeginn starten auch unsere Kindertrauergruppen in Bremen und Oldenburg wieder unter Einhaltung der geltenden Schutz- und Hygienemaßnahmen.

Schutz- und Hygienemaßnahmen in den Trauergruppen

Am Standort Verden ist es uns derzeit noch nicht wieder möglich unsere Gruppentreffen anzubieten. Wenn eine Wiedereröffnung hier absehbar ist, werden wir es an dieser Stelle vermelden.

Schutz- und Hygienemaßnahmen in den Kindertrauergruppen

In unseren Kindertrauergruppen gibt es für alle Teilnehmenden – dazu gehören die Kinder und Jugendlichen, die Angehörigen sowie die ehren- und hauptamtlichen MitarbeiterInnen – zum Schutz vor dem Corona-Virus folgende Hygienemaßnahmen zu beachten:

Voraussetzungen für die Gruppenteilnahme

Die Gruppen können aktuell nur in kleinerem Rahmen als gewohnt angeboten werden. Es können nur angemeldete Personen teilnehmen. Voraussetzung für die Gruppenteilnahme ist zudem, dass die Teilnehmenden gesund sind und in den letzten 14 Tagen nicht in Kontakt mit einer infizierten Person standen. Personen, die einer Risikogruppe angehören, raten wir ab, an der Gruppe teilzunehmen.

Abstandsregelung

Alle Teilnehmenden sollten möglichst in allen Situationen mindestens 1,5 m Abstand zueinander halten. Dies gilt auch beim Betreten und/oder Verlassen der Räumlichkeiten.


Mund- und Nasenschutz

Da das Einhalten des Abstandes im Kontext der Kinder- und Jugendgruppen nicht immer zu gewährleisten ist, müssen alle Teilnehmenden ab sechs Jahren Mund und Nase bedecken, um die Wahrscheinlichkeit einer Infizierung anderer durch Tröpfchen zu verringern. Kinder, Jugendliche und Erwachsene bringen möglichst ihren eigenen Mundschutz mit und nehmen diesen in jedem Fall wieder mit. Trauerland hält Mundschutze für den Bedarfsfall bereit. In einer Gesprächsrunde mit Abstand der Stühle von 1,5 m untereinander kann für die Dauer der Runde der Mundschutz abgenommen werden.

Hygienemaßnahmen

Alle Teilnehmenden waschen sich vor den Gruppen mindestens 30 Sekunden lang mit Wasser und Seife die Hände. Gleiches gilt nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten und nach dem Toilettengang. Beim Niesen oder Husten ist darauf zu achten, dass möglichst viel Abstand gehalten wird. Außerdem sollte in ein anschließend zu entsorgendes Papiertaschentuch oder die Armbeuge geniest oder gehustet werden. Das Berühren des Gesichtes mit den Händen sollte vermieden werden.

Verzehr

In den Kinder- und Jugendgruppen kann derzeit kein Essen angeboten werden und es können keine mitgebrachten Speisen verzehrt werden. Getränke bringen sich die Teilnehmenden bitte selber mit.

Ankommen und Verlassen der Räumlichkeiten

Die Angehörigen bringen ihre Kinder zeitversetzt in die Räumlichkeiten der Kindergruppe und begeben sich dann schnellstmöglich in den Angehörigenraum. Dabei muss zu anderen Personen der Mindestabstand von 1,5 m eingehalten werden. Es ist außerdem darauf zu achten, dass die Garderobe der Kinder und Jugendlichen mit größtmöglichem Abstand aufgehängt wird. Beim Verlassen der Räumlichkeiten gilt dasselbe wie für das Ankommen in den Räumen.

Verdachtsfälle

Zeigt einer der Teilnehmenden Symptome wie Geruchs- oder Geschmacksstörung, Fieber, Husten oder Halsschmerzen, sollte umgehend ein Arzt oder eine Ärztin konsultiert und Trauerland informiert werden.

Adressen dokumentieren

Trauerland lässt sich von allen, die sich in den Trauerland Räumen aufhalten, die Adressen und Telefonnummern geben, damit im Falle eines Verdachtsfalls die Rückverfolgung möglich ist. Diese Daten werden drei Wochen aufbewahrt und dann vernichtet.

Bürgermeister Bovenschulte zu Besuch bei Trauerland

Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte hat am Mittwoch, den 22. Juli 2020 Trauerland in den Gruppenräumen in Schwachhausen besucht. Der SPD-Politiker nahm sich viel Zeit, um mit den Mitarbeitern über ihre Arbeit ins Gespräch zu kommen.

„Kennen Sie eigentlich Trauer?“ Mit diesen Worten lud Thomas Schaaf, langjähriger und engagierter Botschafter von Trauerland, im Herbst letzten Jahres Bürgermeister Bovenschulte in der Talkshow WESER-Strand ein, mit ihm gemeinsam den Verein zu besuchen und das Tabu Tod zu brechen. Nun ist der Politiker der Einladung gefolgt.

Interessiert ließ er sich an diesem Vormittag die Räumlichkeiten zeigen und sprach mit Vereinsgründerin Beate Alefeld-Gerges über die Besonderheiten der Trauerarbeit mit Kindern und Jugendlichen und die Angebote des Vereins.

Im Anschluss erörterte Bovenschulte gemeinsam mit dem Vereinsvorstand und Thomas Schaaf Möglichkeiten zur finanziellen Unterstützung des Vereins, der sich seit nunmehr 20 Jahren fast ausschließlich durch Spenden finanziert. „Wir danken Herrn Bovenschulte für die mitgebrachte Zeit und freuen uns sehr, dass er den Wert unserer Arbeit für die Stadt Bremen und ihre Menschen erkennt“, sagt Simin Zarbafi-Blömer, geschäftsführender Vorstand von Trauerland, im Anschluss des Gesprächs.

 

Personen auf dem Foto (v.l.n.r.): Beate Alefeld-Gerges (pädagogische Leitung Trauerland), Andreas Bovenschulte, Magda Ehmke (Vereinsrat Trauerland), Thomas Schaaf, Simin Zarbafi-Blömer (geschäftsführender Vorstand Trauerland)

JuCo-Studie: Trauerland hofft auf stärkere Berücksichtigung der Jugendlichen bei den Corona-Maßnahmen

Trauerland appelliert dafür, jungen Menschen in Zeiten der Corona-Krise mehr Gehör zu schenken und beruft sich dabei auf die Ergebnisse der bundesweiten JuCo-Studie zur Situation von Jugendlichen und jungen Erwachsenen während der Corona-Krise, die sich mit den Erfahrungen des Vereins mit Jugendlichen in dieser Zeit decken.

Gefühle von Ohnmacht, Vereinsamung und der Eindruck, auf die Rolle als SchülerInnen reduziert zu werden – das sind wesentliche Erkenntnisse der bundesweiten JuCo-Studie „Erfahrungen und Perspektiven von jungen Menschen während der Corona-Maßnahmen“ von der Stiftung Universität Hildesheim und der Goethe Universität Frankfurt. Über 5.000 Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 15 bis 30 Jahren wurden dazu befragt.

„Die Studie JuCo gibt in vielen Teilen das wieder, was wir zurzeit in unser praktischen Arbeit mit trauenden Jugendlichen und jungen Erwachsen erleben“, sagt Trauerland-Gründerin Beate Alefeld-Gerges. „Daher möchten wir an dieser Stelle erst einmal ausdrücklich Danke sagen, dass die Studie sich mit den Lebenswelten der jungen Menschen auseinandersetzt. Gleichzeitig möchten wir in diesem Zusammenhang dazu aufrufen, den Jugendlichen mehr Aufmerksamkeit zu schenken, mehr nachzufragen, welche Unterstützung sie brauchen – und mehr Räume für sie zu schaffen, in denen sie sich und ihre Gefühle ausdrücken können.“

Anstieg von Anrufen junger Menschen bei Trauerland

In den letzten Monaten hat das Trauerland-Team einen Anstieg von Anrufen verzeichnet, in denen Jugendliche und jungen Erwachsene im Alter von 12 – 20 Jahren anrufen, sich sehr einsam fühlen und niemanden zum Reden haben. Wenn ein Jugendlicher oder ein junger Erwachsener einen nahestehenden Menschen durch Tod verloren hat, ist das Urvertrauen erst einmal erschüttert. Die Auswirkungen der Corona-Maßnahmen verstärken diese Unsicherheiten extrem. „Der Alltag hat sich in den Zeiten von Corona überall verändert, doch auch die allmählichen Lockerungen können nicht darüber hinwegtäuschen, dass neben Senioren vor allem junge Menschen beeinträchtigt sind. Wir haben das Gefühl, dass die Perspektiven von Jugendlichen und jungen Erwachsenen von der Politik zu wenig gesehen werden“, so Alefeld-Gerges.

Die Sozialpädagogin, die mit Trauerland seit 20 Jahren Kinder und Jugendliche begleitet, betont, dass in diesen Zeiten vielen Jugendlichen besonders der Austausch untereinander fehlt: „Längst nicht alle haben die Möglichkeit, mit anderen Peers zu kommunizieren, natürlich ist es möglich, gemeinsam Computer zu spielen oder Video-Calls zu machen, aber dies bleibt meistens sehr an der Oberfläche“, sagt Alefeld-Gerges. „Wir haben auch die Erfahrung gemacht, dass die Jugendlichen und jungen Erwachsenen den persönlichen Kontakt, den angebotenen Videomeetings gegenüber deutlich bevorzugten.“

Reduktion auf die Rolle als SchülerInnen

In der JuCo-Studie vom Mai 2020 wird zudem deutlich, dass die Sorgen der Jugendlichen und jungen Erwachsenen sowie ihre Möglichkeiten sich bei der Bewältigung der Krise einzubringen, bei politischen und auch organisatorischen Entscheidungen, z. B. in den Schulen selbst, eine untergeordnete Rolle spielt.

„Wir Jugendliche werden doch nur als Schüler gesehen. Wir sollen lernen und lernen und lernen. Warum wird darüber diskutiert die Sommerferien zu kürzen. Politiker denken wie Kapitalisten.“
Zitat JuCo-Studie

„Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen haben große Existenzangst, sie schreiben jetzt in diesen schwierigen Zeiten z. B. Abitur, was an sich schon eine große Herausforderung ist und viele Zweifel mit sich bringt“, betont Alefeld-Gerges. „Auch werden die Abschlussfeiern und -fahrten in den Schulen teilweise ersatzlos gestrichen. Ein immens wichtiger Lebensabschnitt kann so nicht richtig abgeschlossen werden. Dazu gibt es im Hinblick auf Ausbildungsplätze oft nur unklare Antworten, was noch zu mehr Unsicherheiten führt.“

Viele fühlen sich nicht gehört

Die Folge der Krise, deren Bewältigung und die komplexen Konsequenzen, betreffen nicht nur die Gegenwart der jungen Menschen, sondern auch ihre Zukunft. Dass die Jugendlichen und jungen Erwachsenen den Eindruck haben, dass ihre Sorgen nicht gehört werden, zeigen die Ergebnisse der Studie klar. Knapp ein Viertel der Befragten gibt an, gar nicht den Eindruck zu haben, dass die eigenen Sorgen gehört werden (das sind 23,6%), weitere 22% stimmen „eher nicht“ zu und 30% befinden sich im Mittelfeld.

„Wir hoffen sehr, dass die Ergebnisse der Studie dazu beitragen, dass die Bedürfnisse der jungen Menschen bei den weiteren Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie sowie der schrittweisen Rückkehr in den Alltag stärker berücksichtigt werden“, so Alefeld-Gerges.

Ein neuer Trauerbaum für unsere Oldenburger Räume

Übersehen konnte man unseren tollen neuen Trauerbaum bei seinem Einzug nicht:

Vom Bürgersteig aus lieferte die Firma Eikermann-Bedachungen den Baum über unseren Balkon in den ersten Stock. Den beschwerlichen Weg erklomm unser Trauerbaum über eine große Leiter, bis er schließlich seinen sonnigen Platz inmitten der Gruppenräume einnehmen konnte.

Danke an das Team von Eikermann-Bedachungen für den schönen Baum und den spektakulären Einzug!

#wirsindda – Trauerland bietet Video-Content

Das Corona-Virus stellt aktuell das Leben von trauernden Kindern und Jugendlichen auf den Kopf. Für sie kommt in der ohnehin schweren Phase des Abschiednehmens eine zusätzliche Unsicherheit hinzu. Gemeinsames Spielen, Toben und Reden mit Gleichgesinnten ist plötzlich nicht mehr möglich. Daher geht Trauerland jetzt neue Wege, um Kinder und Eltern auch ohne persönlichen Kontakt zu unterstützen.

Trauerland steht den Betroffenen Familien jetzt auch virtuell zur Seite. In der Videoreihe #wirsindda zeigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Vereins Kindern, Jugendlichen und ihren Angehörigen Möglichkeiten auf, mit angestauten Gefühlen, wie Wut oder Angst umzugehen.

„Die häusliche Isolation kann die Gefühle von Einsamkeit und Verlassenheit verstärken“, sagt Simin Zarbafi-Blömer, geschäftsführender Vorstand des Vereins. „Wir möchten mit unseren Video-Clips den Betroffenen die Zeit der Kontaktsperre erleichtern.“ Neben Übungen, die dabei helfen können, das Gefühlschaos zu sortieren, sind auch Anleitungen für kreative Bastelideen dabei. Die kleinen Filme sind auf dem Youtube-Kanal von Trauerland zu sehen.

https://www.youtube.com/Trauerland

Selbstverständlich sind wir auch weiterhin jeden Werktag über unser Beratungstelefon unter der Nummer: 0421/69 66 72 80 erreichbar.

Einweihung in Oldenburg verschoben

Die geplante offizielle Einweihung unserer neuen Räume in Oldenburg am 27. März 2020 müssen wir leider absagen. Grund sind die Vorsichtsmaßnahmen im Hinblick auf das Corona-Virus. Wir werden unsere Feier zu einem späteren Zeitpunkt nachholen und über den Termin rechtzeitig informieren.

Trauerland weiht neue Oldenburger Räume mit Eröffnungsfeier ein

Benefizkonzert der Klassischen Philharmonie NordWest wird verschoben

Das Benefizkonzert der Klassischen Philharmonie Nordwest zugunsten von Trauerland, das am 14. März 2020 im Großen Saal der Bremer Glocke stattfinden sollte, muss aufgrund der Vorsichtsmaßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus abgesagt werden. Der Termin wird am 04. Oktober 2020 nachgeholt. Weitere Informationen folgen.

Klassische Philharmonie Nordwest gibt Benefizkonzert für Trauerland