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Trauerland ist umgezogen: Verein leuchtet den Weg zu dem neuen Standort in Horn

In diesen  Tagen haben wir unsere neuen Räume in Horn bezogen. Mit einer kleinen Lichteraktion entlang der Schwachhauser Heerstraße wollen wir am 10.12.2020 den Weg zum neuen Standort leuchten.

Endlich unter einem Dach – mit dem neuen Bremer Trauerland-Standort in der Schwachhauser Heerstr. 268 a in 28359 Bremen-Horn geht ein lang gehegter Traum in Erfüllung: das pädagogische und das kaufmännische Team können nun an einem Ort gemeinsam arbeiten. „Am liebsten würden wir alle Familien, alle Ehrenamtlichen, alle UnterstützerInnen und alle interessierten BremerInnen einladen, das neue Haus mit uns zu feiern, aber aufgrund der aktuellen Lage ist das in naher Zukunft natürlich nicht möglich“, sagt Simin Zarbafi-Blömer, geschäftsführender Vorstand Trauerlands.

Aus diesem Grund hat sich das Trauerland-Team etwas anderes einfallen lassen: Mit einer Art Lichterkette entlang der Schwachhauser Heerstraße von den alten Gruppen- und Beratungsräumen bei der Nummer 63 a bis zu dem neuen Trauerland-Haus mit der Nummer 268 a will der Verein den Weg zum neuen Standort leuchten. „Viele unserer Ehrenamtlichen haben uns in den letzten Wochen und Monaten gefragt, wie sie uns beim Umzug unterstützen können“, erläutert Beate Alefeld-Gerges, Trauerland-Gründerin. „Doch das war aufgrund der Kontaktbeschränkungen nicht umzusetzen. Daher möchten wir mit dieser kleinen Aktion ein Lichtzeichen setzen in einer Zeit, in der wir alle ein bisschen Zuversicht gebrauchen können.“

Am Donnerstag, den 10. Dezember werden einige der haupt- und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen sowie der Trauerland-Familien entlang der rund 2,5 km langen Strecke zwischen 16.30 – 17.30 Uhr Teelichter hochhalten, während das Vorstands-Team bepackt mit den letzten Kleinigkeiten aus den alten Räumen den Weg zu dem neuen Trauerland-Standort zurücklegt. „Es haben bereits einige Geschäfte angekündigt, ein Licht ins Fenster zu stellen“, berichtet Zarbafi-Blömer. „Vielleicht gelingt es uns, ein kleines Lichtzeichen zu setzen.“

Einen Tag der offenen Tür soll es – so es die allgemeine Lage wieder zulässt – im kommenden Jahr geben.

Wiedereröffnung der Gruppen kann noch nicht stattfinden

Aktuell sind unsere Trauergruppen noch geschlossen, aber wir arbeiten an einer Wiedereröffnung. Es ist unser Wunsch, Kleingruppen unter entsprechenden Auflagen in naher Zukunft wieder anbieten zu können.

Die gegenwärtigen Bestimmungen lassen dies aktuell jedoch noch nicht zu. Sobald wir absehen können, wann die Gruppen wieder stattfinden können, vermelden wir es an dieser Stelle.

Wir sind weiterhin jeden Werktag über unser Beratungstelefon erreichbar:

https://www.trauerland.org/unsere-angebote/beratungstelefon/

Zudem ist auch unsere Video-Reihe mit Übungen weiter Online auf unserem YouTube-Kanal verfügbar:

https://www.youtube.com/channel/UCO2NnQvhrjtjOCifyCOhsEg

Ein neuer Trauerbaum für unsere Oldenburger Räume

Übersehen konnte man unseren tollen neuen Trauerbaum bei seinem Einzug nicht:

Vom Bürgersteig aus lieferte die Firma Eikermann-Bedachungen den Baum über unseren Balkon in den ersten Stock. Den beschwerlichen Weg erklomm unser Trauerbaum über eine große Leiter, bis er schließlich seinen sonnigen Platz inmitten der Gruppenräume einnehmen konnte.

Danke an das Team von Eikermann-Bedachungen für den schönen Baum und den spektakulären Einzug!

Verlängerung der Schließzeiten

Den amtlichen Vorgaben für Schulen folgend, werden wir die temporäre Schließung unserer Trauergruppen bis zum 4. Mai beibehalten. Wir hoffen, dass sich die Lage bis dahin weiter entspannt, und dass wir bald unsere Gruppen bald wieder anbieten können.

Wir sind weiterhin jeden Werktag über unser Beratungstelefon erreichbar:

https://www.trauerland.org/unsere-angebote/beratungstelefon/

 

Zudem haben wir eine Video-Reihe mit Übungen initiiert, die dabei helfen können, das Gefühlschaos zu sortieren. Auch kreative Bastelideen sind dabei. Zu finden sind die Filme auf unserem YouTube-Kanal:

https://www.youtube.com/channel/UCO2NnQvhrjtjOCifyCOhsEg

Trauerland bezieht neue Räume in der Oldenburger Innenstadt

Trauerland hat neue Räumlichkeiten in Oldenburg gefunden. Unser Verein wird zum 1. Februar 2020 eine schöne Fläche in der Oldenburger Innenstadt direkt am Schloßplatz beziehen. „Wir freuen uns sehr, dass wir so rasch einen neuen und dabei auch so tollen Standort gefunden haben“, sagt Simin Zarbafi-Blömer, geschäftsführender Vorstand des Vereins. „Die neuen Räume strahlen eine helle, warme Atmosphäre aus und bilden den perfekten Rahmen für unsere Arbeit.“ Die neue Adresse lautet: Schloßplatz 23, 26122 Oldenburg.

Trauerland ist bereits seit 13 Jahren am Standort Oldenburg vertreten. Seit Oktober 2017 war der Verein im Stadtteil Krusenbusch ansässig, erhielt aber im Herbst 2019 die Kündigung wegen Eigenbedarf. „Unsere neuen Räume liegen viel zentraler“, freut sich Zarbafi-Blömer. „Wir hoffen, dass dadurch noch mehr betroffenen Familien das Wahrnehmen unserer Angebote möglich wird.“

Ministerpräsident Stephan Weil besucht Trauerland Oldenburg

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hat am Mittwoch, den 11. Dezember 2019 Trauerlands Räume in Oldenburg besucht. Dabei nahm sich der SPD-Politiker viel Zeit, um mit haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern sowie mit Betroffenen ins Gespräch zu kommen.

„Soll ich die Karte für dich vorlesen?“, fragt Stephan Weil den 6-jährigen Jan, der ihm ein blaues Kärtchen entgegenstreckt. Es ist kurz nach 17 Uhr in den Trauerland-Räumen am Oldenburger Beentweg. Die Kinder und die haupt- und ehrenamtlichen Trauerbegleiter der Trauergruppe sitzen im Begrüßungskreis und spielen das „M & M-Spiel“, bei dem Fragen zur verstorbenen Person, aber auch zu eigenen Ressourcen und Kraftquellen gestellt werden. Mit in der Runde sitzt an diesem Nachmittag auch Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil, der Trauerland einen Besuch abstattet.

Bevor der Ministerpräsident im Begrüßungskreis Platz nahm, informierte er sich in einem regen Austausch mit Mitgliedern des Trauerland-Vorstands und Vereinsrats über die Besonderheiten der Arbeit mit trauernden Kindern und Jugendlichen sowie über die spezifischen Angebote des Vereins. Auch der Aspekt der Finanzierung der Angebote wurde erörtert, denn Trauerlands Arbeit ist seit 20 Jahren nahezu komplett spendenfinanziert. „Wir freuen uns sehr, dass sich Herr Weil so viel Zeit genommen und auch für unsere Bedürfnisse als spendenfinanzierter Verein ein offenes Ohr hatte“, sagt Trauerland-Gründerin und Vorstandsmitglied Beate Alefeld-Gerges. „Wir hoffen, zu einem späteren Zeitpunkt an das Gespräch anknüpfen zu können.“

Klassische Philharmonie NordWest gibt Benefizkonzert für Trauerland

Die Klassische Philharmonie NordWest nimmt das 20-jährige Jubiläum von Trauerland zum Anlass, um die Arbeit unseres Vereins mit einem Benefizkonzert zu unterstützen.

Unter Leitung von Dirigent Ulrich Semrau spielt das Orchester am 14. März 2020 unter dem programmatischen Titel „Schicksal“ Antonín Dvořáks Violoncellokonzert h-moll op. 104 und Ludwig van Beethovens Sinfonie Nr. 5 c-moll op. 67 im Großen Saal der Bremer Glocke.

Als Solisten konnte Ulrich Semrau mit dem Violoncellisten Johannes Krebs einen langjährigen Freund des Orchesters begeistern, der 2020 „Artist in Residence“ des Orchesters sein wird.

Schirmherr der Veranstaltung ist Werder-Legende und Trauerland-Botschafter Thomas Schaaf.

Der Vorverkauf für diesen besonderen Abend ist am 11. November 2019 gestartet. Eintrittskarten sind über den Ticketservice der Glocke  (www.glocke.de / 0421-336699), über Nordwestticket (www.nordwestticket.de / 0421 – 363636) sowie allen bekannten Vorverkaufsstellen zu erhalten.

Termin: Samstag, 14.03.2020, 19:30 Uhr
Ort: Die Glocke, Großer Saal

Rickey Paulding wird Trauerland-Botschafter

Trauerland hat einen neuen Botschafter: Der US-amerikanische Basketballer Rickey Paulding, Kapitän der Baskets Oldenburg, vertritt künftig die Anliegen des Vereins.

Seit über elf Jahren schnürt Paulding seine Basketballstiefel für die Donnervögel. Er ist eine Institution geworden im oldenburgischen Sport, in der Stadt und in der Region. Nicht umsonst trägt er daher den Spitznamen „der Ewige“. Nun setzt sich Paulding, selbst Vater von drei Kindern und einer, der das Wort Familie immer großgeschrieben hat, für den Verein Trauerland ein. „Trauerland leistet einen großartigen Dienst für ein ganz wichtiges Anliegen,“ begründet Paulding sein Engagement für den gemeinnützigen Verein, der bereits seit 2006 einen Standort in Oldenburg hat.

Bewusstsein schaffen für die Themen Tod und Trauer

Er freue sich sehr auf die Aufgabe, sagt Paulding und hofft, durch sein Gesicht und seine Stimme die bislang kaum thematisierten Themen Tod und Trauer bei Kindern weiter ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. „Wir sind unheimlich froh, dass wir jemanden wie Rickey Paulding für unser Anliegen gewinnen konnten,“ sagt Simin Zarbafi-Blömer, geschäftsführender Vorstand von Trauerland, „Als Sportidol ist er ein Vorbild für die Kinder und Jugendlichen der Region. Wir hoffen, dass das Thema Trauer durch sein Mitwirken weiter aus der Tabuzone gerückt werden kann.“

Insgesamt engagieren sich jetzt neun großartige Botschafter für Trauerland.