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Trauerland vom 24.12.2021 bis zum 02.01.2022 geschlossen

Wir verabschieden uns für einige Tage in die Weihnachtszeit und sind ab dem 03. Januar wieder im Büro erreichbar.

Trauerland wünscht besinnliche Festtage und einen angenehmen Start in das neue Jahr.

 

Neue Zeiten fürs Beratungstelefon: Trauerland muss Angebot reduzieren

Trauerland muss die Besetzung des Beratungstelefons von fünf auf drei Tage die Woche reduzieren. Grund ist das Ende einer Projektförderung, die den Ausbau auf ein werktägliches Angebot ermöglicht hatte.

Ab sofort ist das Beratungsteam von Trauerland – Zentrum für trauernde Kinder und Jugendliche e.V. an drei statt an fünf Tagen die Woche erreichbar. Wir reagieren damit auf das Ende der 3-jährigen Projektförderung durch die SKala-Initiative, die eine werktägliche Besetzung für die vergangenen zweieinhalb Jahre ermöglicht hatte.

Als erster Verein bundesweit konnte Trauerland seit Januar 2019 eine werktägliche – für die Ratsuchenden kostenfreie – Beratungshotline zum Thema Kindertrauer anbieten. „Dies war ein Teilprojekt der Förderung durch SKala, die im Sommer geendet ist“, erläutert Simin Zarbafi-Blömer, geschäftsführender Vorstand des Vereins. „Wir würden unser Beratungstelefon gern weiterhin täglich besetzen, aber das ist finanziell nur mit einem festen Förderpartner zu realisieren.“

Die neuen telefonischen Beratungszeiten lauten:

Montags 13.30 – 15.30 Uhr
Mittwochs 16 – 18 Uhr
Freitags 10 – 12 Uhr

Die Telefonnummer lautet: 0421/69 66 72 80

Hier finden Sie weiterführende Informationen zur Entstehung und zu Angeboten des Beratungstelefons.

 

Telefonthema des Monats: Abschiede gestalten

Die Pandemie stellt unseren Alltag seit mehr als 15 Monaten auf den Kopf. Auch Trauern und Abschiednehmen von einem geliebten Menschen sind davon betroffen. Impulse zur Gestaltung von Abschieden und Trauerritualen mit Kindern gibt im Juni das Team von Trauerland für Hilfesuchende am Beratungstelefon.

Trauerlands Fachkräfte beantworten drängende Fragen

Jeden Werktag bietet Trauerland mit seinem Beratungstelefon eine leicht zugängliche Hilfestellung für betroffene Familien in Not und Fachkräfte, die mit dem Thema Kindertrauer konfrontiert werden. Dass die telefonische Trauerbegleitung seit dem vergangenen Jahr einen besonderen Stellenwert eingenommen hat, spüren auch Trauerlands Fachkräfte. „Die Begleiterscheinungen der Pandemie – die Schutzmaßnahmen und Kontaktbeschränkungen – verstärken bei Familien, die einen Verlust verkraften müssen, häufig die Gefühle von Isolation und Überforderung“, berichtet Trauerland-Gründerin Beate Alefeld-Gerges.

Abschiede gestalten unabhängig von der Beerdigung

„Derzeit drehen sich viele der Fragen, die uns am Beratungstelefon erreichen, um das Thema Abschied nehmen in der Pandemie. Daher haben wir überlegt, im Juni am Beratungstelefon einen Schwerpunkt zu diesem Thema zu setzen“, sagt Alefeld-Gerges. „Das Anliegen, das wir damit verbinden ist es, für die Problematik zu sensibilisieren und Betroffenen Mut zu machen, sich Unterstützung zu holen.“

Das Beratungsteam ist werktags unter der Telefonnummer 0421 / 69 66 72 80 zu erreichen. Selbstverständlich steht das Team aus erfahrenen Pädagogen und Psychologen auch in dieser Zeit für alle anderen Fragen und Auskünfte zur Verfügung. Das Angebot ist für Ratsuchende kostenfrei.

Aktuelle Lage: Bremer Gruppenangebote dürfen weiter stattfinden

Wir blicken alle gemeinsam auf ereignisreiche und anstrengende Wochen zurück, die von uns allen eine hohe Flexibilität und Spontaneität erfordert haben. Auch wir bei Trauerland haben immer wieder abgewogen, ob und in welcher Form unsere Gruppenangebote trotz der aktuellen Lage stattfinden können und unsere Maßnahmen angepasst. Dabei bewegen wir uns täglich in einem Spannungsfeld zwischen der Gewährleistung der körperlichen und der seelischen Gesundheit.

Offizielle Genehmigung: Gruppen bleiben geöffnet

Angesichts der bundeseinheitlichen „Notbremse“ und damit verbundenen Inzidenz-Werten haben wir uns an das zuständige Ressort in Bremen gewendet und freuen uns, mitteilen zu können, dass wir eine offizielle Genehmigung von der Senatorin für Gesundheit haben: Wir können unsere Gruppen unter Einhaltung unserer Hygienemaßnahmen offenlassen – und das unabhängig von der „Notbremse“.

Verstärkte Hygienemaßnahmen in den Kinder- und Jugendgruppen

Uns ist es wichtig, dass sich auch weiterhin alle wohl und sicher fühlen können. Deshalb werden ab sofort vor jeder Gruppe alle Mitarbeitenden (Gruppenleitung und Ehrenamtliche) einen Schnelltest durchführen. Auch unsere Gruppengröße bleibt vorerst reduziert. Sollten sich daraus Änderungen für einzelne Gruppen ergeben, werden die Teilnehmenden individuell von den Gruppenleitungen darüber informiert.

Volle Gruppen und lange Wartelisten

Aufgrund der aktuellen Maßnahmen sind unsere Gruppen voll und wir können nur begrenzt neue Kinder aufnehmen. Dadurch verlängert sich derzeit unsere Warteliste. Wir beobachten die Situation weiterhin aufmerksam und freuen uns, wenn wir bald auch wieder neuen Familien einen Einstieg in die Gruppen ermöglichen können.

trauerland bildung startet

Mit trauerland bildung geben wir die Erfahrung aus zwei Jahrzehnten Trauerbegleitung von Kindern und Jugendlichen weiter. Neben Seminaren und Workshops ist auch die Ausbildung zur systemischen Kinder- und Jugendtrauerbegleitung Teil des Programms.

Schon als sie Trauerland 1999 gründete, war es die Vision von Beate Alefeld-Gerges: Ein Bildungszentrum im Nordwesten, das Menschen befähigt, Kinder und Jugendliche qualifiziert in ihrer Trauer zu begleiten. Bereits kurz nach der Gründung von Trauerland begann Alefeld-Gerges an Türen von Beratungsstellen und Schulen zu klopfen, um zum einen ihren Verein bekannt zu machen und zum anderen, um in Vorträgen über das Tabuthema Kindertrauer aufzuklären. Stieß die Sozialpädagogin anfangs noch auf taube Ohren und skeptische Blicke, stieg die Nachfrage nach Vorträgen und Seminaren seit 2008 stetig an.

Heute hält ein mehrköpfiges Team Seminare, Workshops und Vorträge ab, um Mitarbeitern von Polizei, Feuerwehr, Schulen oder Kindergärten, aber auch allen anderen Interessierten für das Thema zu sensibilisieren und im Umgang mit Betroffenen zu qualifizieren.

Unter trauerland bildung hat der Verein diese Angebote nun gebündelt, um die Erfahrung aus zwei Jahrzehnten Trauerbegleitung von Kindern und Jugendlichen weiterzugeben. Das bewährte Angebot von Seminaren, Workshops und Vorträgen wird jetzt ergänzt durch Online-Seminare, die eine Teilnahme ortsungebunden ermöglichen und erste Einblicke in die Trauerarbeit geben. Das erste Online-Seminar findet im November statt.

Besonders stolz ist Alefeld-Gerges auf die einjährige Ausbildung zur systemischen Kinder- und Jugendtrauerbegleitung, die im Februar an den Start geht. „Die Ausbildung war immer ein großes Ziel von mir, das ich unbedingt verwirklichen wollte. Heute – dank der Förderung der Skala-Initiviative – und nach über einem Jahr Konzeptarbeit, bin ich glücklich, diesen Traum in Erfüllung gehen zu sehen.“

Für alle, die sich für die Ausbildung zur systemischen Kinder- und Jugendtrauerbegleitung interessieren, findet am 6. November 2020 eine kostenlose Informationsveranstaltung in den Räumlichkeiten des Vereins statt (Schwachhauser Heerstr. 268A, 28359 Bremen).

Alle Informationen rund um das Angebot von trauerland bildung finden Sie unter www.trauerland-bildung.de oder telefonisch unter 0421-696 672-19.

Wiedereröffnung der Gruppen kann noch nicht stattfinden

Aktuell sind unsere Trauergruppen noch geschlossen, aber wir arbeiten an einer Wiedereröffnung. Es ist unser Wunsch, Kleingruppen unter entsprechenden Auflagen in naher Zukunft wieder anbieten zu können.

Die gegenwärtigen Bestimmungen lassen dies aktuell jedoch noch nicht zu. Sobald wir absehen können, wann die Gruppen wieder stattfinden können, vermelden wir es an dieser Stelle.

Wir sind weiterhin jeden Werktag über unser Beratungstelefon erreichbar:

https://www.trauerland.org/unsere-angebote/beratungstelefon/

Zudem ist auch unsere Video-Reihe mit Übungen weiter Online auf unserem YouTube-Kanal verfügbar:

https://www.youtube.com/channel/UCO2NnQvhrjtjOCifyCOhsEg

Ein neuer Trauerbaum für unsere Oldenburger Räume

Übersehen konnte man unseren tollen neuen Trauerbaum bei seinem Einzug nicht:

Vom Bürgersteig aus lieferte die Firma Eikermann-Bedachungen den Baum über unseren Balkon in den ersten Stock. Den beschwerlichen Weg erklomm unser Trauerbaum über eine große Leiter, bis er schließlich seinen sonnigen Platz inmitten der Gruppenräume einnehmen konnte.

Danke an das Team von Eikermann-Bedachungen für den schönen Baum und den spektakulären Einzug!

Verlängerung der Schließzeiten

Den amtlichen Vorgaben für Schulen folgend, werden wir die temporäre Schließung unserer Trauergruppen bis zum 4. Mai beibehalten. Wir hoffen, dass sich die Lage bis dahin weiter entspannt, und dass wir bald unsere Gruppen bald wieder anbieten können.

Wir sind weiterhin jeden Werktag über unser Beratungstelefon erreichbar:

https://www.trauerland.org/unsere-angebote/beratungstelefon/

 

Zudem haben wir eine Video-Reihe mit Übungen initiiert, die dabei helfen können, das Gefühlschaos zu sortieren. Auch kreative Bastelideen sind dabei. Zu finden sind die Filme auf unserem YouTube-Kanal:

https://www.youtube.com/channel/UCO2NnQvhrjtjOCifyCOhsEg

Trauerland bezieht neue Räume in der Oldenburger Innenstadt

Trauerland hat neue Räumlichkeiten in Oldenburg gefunden. Unser Verein wird zum 1. Februar 2020 eine schöne Fläche in der Oldenburger Innenstadt direkt am Schloßplatz beziehen. „Wir freuen uns sehr, dass wir so rasch einen neuen und dabei auch so tollen Standort gefunden haben“, sagt Simin Zarbafi-Blömer, geschäftsführender Vorstand des Vereins. „Die neuen Räume strahlen eine helle, warme Atmosphäre aus und bilden den perfekten Rahmen für unsere Arbeit.“ Die neue Adresse lautet: Schloßplatz 23, 26122 Oldenburg.

Trauerland ist bereits seit 13 Jahren am Standort Oldenburg vertreten. Seit Oktober 2017 war der Verein im Stadtteil Krusenbusch ansässig, erhielt aber im Herbst 2019 die Kündigung wegen Eigenbedarf. „Unsere neuen Räume liegen viel zentraler“, freut sich Zarbafi-Blömer. „Wir hoffen, dass dadurch noch mehr betroffenen Familien das Wahrnehmen unserer Angebote möglich wird.“

Ministerpräsident Stephan Weil besucht Trauerland Oldenburg

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hat am Mittwoch, den 11. Dezember 2019 Trauerlands Räume in Oldenburg besucht. Dabei nahm sich der SPD-Politiker viel Zeit, um mit haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern sowie mit Betroffenen ins Gespräch zu kommen.

„Soll ich die Karte für dich vorlesen?“, fragt Stephan Weil den 6-jährigen Jan, der ihm ein blaues Kärtchen entgegenstreckt. Es ist kurz nach 17 Uhr in den Trauerland-Räumen am Oldenburger Beentweg. Die Kinder und die haupt- und ehrenamtlichen Trauerbegleiter der Trauergruppe sitzen im Begrüßungskreis und spielen das „M & M-Spiel“, bei dem Fragen zur verstorbenen Person, aber auch zu eigenen Ressourcen und Kraftquellen gestellt werden. Mit in der Runde sitzt an diesem Nachmittag auch Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil, der Trauerland einen Besuch abstattet.

Bevor der Ministerpräsident im Begrüßungskreis Platz nahm, informierte er sich in einem regen Austausch mit Mitgliedern des Trauerland-Vorstands und Vereinsrats über die Besonderheiten der Arbeit mit trauernden Kindern und Jugendlichen sowie über die spezifischen Angebote des Vereins. Auch der Aspekt der Finanzierung der Angebote wurde erörtert, denn Trauerlands Arbeit ist seit 20 Jahren nahezu komplett spendenfinanziert. „Wir freuen uns sehr, dass sich Herr Weil so viel Zeit genommen und auch für unsere Bedürfnisse als spendenfinanzierter Verein ein offenes Ohr hatte“, sagt Trauerland-Gründerin und Vorstandsmitglied Beate Alefeld-Gerges. „Wir hoffen, zu einem späteren Zeitpunkt an das Gespräch anknüpfen zu können.“